Neuigkeiten und Presseinformationen

Berufsbegleitender Lehrgang der Architektenkammer Berlin in Kooperation mit dem Verband der Vereidigten Sachverständigen Berlin und Brandenburg (VVS) und dem Ring Deutscher Makler (RDM) Landesverband Berlin und Brandenburg e.V.

Der Start des Lehrganges ist zum September 2022 geplant - sofern genügend Anmeldungen vorliegen!

Die Unterrichtseinheiten / Termine finden - sofern möglich - als Präsenzveranstaltung in der Architektenkammer Berlin statt.

Ausführliche Informationen dazu erhalten Sie von einem der Ansprechpartner von Architektenkammer, VVS oder RDM.

 

VVS – Sommerfest 2021

Berlin. Nach einem Jahr „Coronapause“ fand am Sonntag, den 05. September 2021 endlich wieder ein Sommerfest statt. In diesem Jahr konnten die Mitglieder und Gäste des VVS Berlin und Brandenburg e.V. die Hauptstadt wieder vom Wasser aus erleben. Mit dem Fahrgastschiff „Fortuna“ der Reederei Winkler ging es von der Schlossbrücke Charlottenburg über Spree und Landwehrkanal im Rundkurs durch die Stadt.

Nach dem Sektempfang wies die Vorstandsvorsitzende Dipl.-Ing. (FH) Elke Hänicke-Hurlin in ihrer Begrüßungsrede auf das lebendige Verbandsleben und die Aktivitäten des VVS Berlin und Brandenburg e.V. hin.

Bild 1 – Die Vorsitzende des VVS Dipl.-Ing. (FH) Elke Hänicke-Hurlin begrüßt die Gäste

     

Bild 2 – Innenraum             Bild 3 – Bodemuseum

Im April dieses Jahres konnte auch wieder ein neuer Qualifizierungskurs „Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken und Beleihungswertermittlung“ in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Berlin und dem RDM starten. Nachdem die ersten Unterrichtseinheiten online durchgeführt wurden, können seit einiger Zeit auch wieder Präsenzveranstaltungen stattfinden. Und auch der Qualifizierungskurs für Sachverständige im Bauschadensbereich ist gemeinsam mit der BVS-Akademie und der Baukammer Berlin in Planung und soll in absehbarer Zeit starten.

Im zurückliegenden Jahr wurden fast alle Fortbildungsveranstaltungen des VVS für die Sachverständigen als Web- / Zoom-Veranstaltungen durchgeführt. Für den Herbst sind dann die ersten Hybrid-Veranstaltungen geplant.

Als Ehrengäste waren Vertreter von der IHK Berlin, dem AIV, der BVS-Akademie und dem RDM sowie einige der Referenten unserer Qualifizierungskurse an Bord.

Auch das Wetter hat an diesem Tag mitgespielt und uns mit Sonnenschein und blauem Himmel verwöhnt. So konnten die Teilnehmer des Sommerfestes diese Schiffstour in vollen Zügen genießen.

Die Dreieinhalbstündige Rundfahrt führte vorbei an den historischen und modernen Bauten der Metropole Berlin. Es gibt dichte Stadtlandschaften, alte Industriegebiete aber auch die Hochbahn und grüne Ufer. Große Teile der neuen und alten Architektur wurden zum Wasser hin ausgerichtet. Das ist ein besonderer Aspekt und machte auch den Reiz dieser Fahrt aus.

Bild 3 – Moltkebrücke

Bild 4 – Technikmuseum

Bild 5 – „Brückenfahrt“

Nach einem reichhaltigen Buffet gab es noch viele interessante Gespräche und Begegnungen zwischen und mit den Teilnehmern auf dem sonnigen Oberdeck des Schiffes. Unser besonderer Dank gilt der Reederei Winkler und der Schiffscrew, die diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben.

Bilder Quelle: © Ingrid Dehring

Bericht / Text: Ingrid Dehring (Geschäftsstelle VVS)

Berufsbegleitender Lehrgang der Baukammer Berlin in Kooperation mit dem Verband der Vereidigten Sachverständigen Berlin und Brandenburg (VVS) und der Akademie des Bundesverbandes der öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten Sachverständigen (BVS Akademie).

Der Lehrgang beginnt im Frühjahr 2022, sofern genügend Anmeldungen vorliegen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie von einem der umseitig genannten Ansprechpartner von Baukammer, VVS oder BVS Akademie

Berlin, 06. März 2020

Im Rahmen des Arbeitskreises AIV/VVS haben einige Mitglieder und Gäste des VVS Berlin und Brandenburg e.V. die Baustelle des Pergamonmuseums auf der Museumsinsel besucht.

Nach der obligatorischen Einweisung und Belehrung gab es für jeden Teilnehmer noch einen Schutzhelm und dann ging es los.

Die noch im Rohbau befindlichen Anbauten waren fantastisch anzusehen und die zum Teil entkernten Innenräume geben einen Vorgeschmack auf die zukünftige Größe der Gebäude.

Der Anblick einer frei gelegten alten gemauerten Gewölbedecke kann man nur vermuten wieviel Aufwand und Mühe in diesen Restaurierungs- und Baumaßnahmen steckt.

Unter und über der Lichtdecke der Ausstellungsräume bekommt man eine Ahnung was sich die früheren Erbauer bei Ihren Plänen gedacht haben um das Publikum zu faszinieren. Unweigerlich plant man bereits den Besuch des Museums nach der Fertigstellung.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei Herrn Erdmann vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) der unsere Führung geleitet und sehr sachkundig erklärt hat.

Bilder Quelle: © Nicolas A. Klöhn

Bericht / Text: Ingrid Schünemann (Geschäftsstelle VVS)

Was hilft der Mietendeckel?

Über das Für und Wider des Mietendeckels ist bereits Vieles gesagt worden. Ab Februar 2020 geht das Thema vor Gericht. Hierzu eine Prognose: Es nimmt die Klage gegen das Gesetz an. Die Richter ermitteln zunächst, was genau sein Gegenstand und wer davon
betroffen ist. Dafür werden die Parteien, vor allem die Beklagte, eine ganze Reihe von Antworten geben müssen.
Wer wird durch das Gesetz geschützt und warum und wer nicht? Wie viele und welche Wohnungen sind vom Mietendeckel betroffen und welche bleiben unberücksichtigt? Wo liegen diese Wohnungen und welche Mieten werden dort aufgerufen? Welche Einkommensgruppen sollen genau geschützt werden? Wie viele Einwohner mit welchen Einkommen bewerben sich konkret um welche Wohnungen? Diese und weitere Fragen will das Gericht beantwortet wissen, um sich einen Überblick über die Lage auf dem Wohnungsmarkt sowie die Basis und Kriterien des Mietendeckels zu verschaffen.

Lesen Sie den ganzen Brief von Dipl.-Ing. Architekt Ulrich Springer

Veröffentlicht als Leserzuschrift in der Baukammerzeitschrift konstruktiv 4/2019

Die wachsende Not von Gewerbemietern gerät angesichts tiefer Sorgen um bezahlbaren Wohnraum ohnehin in den Hintergrund. Dass Berlin einst in größter Finanznot Teile seiner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften veräußerte, wird unablässig kritisiert.
Der Verkauf der Gemeinnützigen Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft (GSW) im Jahr 2004 gilt als Torheit und Sündenfall. Dass der Wirtschaftssenator und Bürgermeister Harald Wolf mit der Gewerbesiedlungsgesellschaft GSG die öffentlichen Gewerbehöfe drei
Jahre später komplett privatisierte, empört heute niemanden. Der Kaufpreis lag damals bei rund 300 Millionen Euro. Laut jetzigem Eigentümer, der CPI Property Group mit Sitz in Luxemburg, wird der aktuelle Objektwert auf 2,1 Milliarden taxiert, was einem
Anstieg um 700% in gut einem Jahrzehnt entspricht. Eine Perle waren die 45 Gewerbehöfe seinerzeit nicht, mit einer Durchschnittsmiete von 4,50 pro m2 und einem Leerstand von fast einem Drittel der Nutzfläche. Heute ist die knapp 850.000 m2 Fläche voll vermietet und beherbergt fast 1.900 Unternehmen mit 15.000 Mitarbeitern. Die Stadt hat darauf keinen Zugriff mehr
.

Lesen Sie den ganzen Artikel von Dipl.-Ing. Architekt Ulrich Springer.

Erschienen in der Baukammerzeitschrift konstruktiv 4/2019.