Neuigkeiten und Presseinformationen

Aus aktuellem Anlass werden, bis zunächst Ende Juni, alle vom VVS geplanten Veranstaltungen abgesagt bzw. verschoben.

Über die weitere Entwicklung und mögliche Ersatztermine halten wir Sie auf dem Laufenden.

Die VVS-Geschäftsstelle ist - trotz Homeoffice - wie gewohnt erreichbar.

Montag bis Donnerstag jeweils 8 bis 13 Uhr.

Berufsbegleitender Lehrgang der Baukammer Berlin in Kooperation mit dem Verband der Vereidigten Sachverständigen Berlin und Brandenburg (VVS) und der Akademie des Bundesverbandes der öffentlich bestellten und vereidigten sowie qualifizierten Sachverständigen (BVS Akademie).

Der Lehrgang beginnt im September 2020, sofern genügend Anmeldungen vorliegen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie von einem der umseitig genannten Ansprechpartner von Baukammer, VVS oder BVS Akademie.

Eine online-Anmeldung zum Lehrgang ist ausschließlich über die Seite der BVS Akademie möglich.

https://www.bvsakademie.de/veranstaltungen/detail/lehrgang-erkennen-und-bewerten-von-bauschaeden/show/

Berufsbegleitender Lehrgang der Architektenkammer Berlin in Kooperation mit dem Verband der Vereidigten Sachverständigen Berlin und Brandenburg (VVS) und dem Ring Deutscher Makler (RDM) Landesverband Berlin und Brandenburg e.V.

Der Lehrgang beginnt im September 2020, sofern genügend Anmeldungen vorliegen.

Ausführliche Informationen erhalten Sie von einem der umseitig genannten Ansprechpartner von Architektenkammer, VVS oder RDM.

Eine online-Anmeldung zum Lehrgang ist ausschließlich über die Seite der Architektenkammer Berlin möglich. https://www.ak-berlin.de

Berlin, 06. März 2020

Im Rahmen des Arbeitskreises AIV/VVS haben einige Mitglieder und Gäste des VVS Berlin und Brandenburg e.V. die Baustelle des Pergamonmuseums auf der Museumsinsel besucht.

Nach der obligatorischen Einweisung und Belehrung gab es für jeden Teilnehmer noch einen Schutzhelm und dann ging es los.

Die noch im Rohbau befindlichen Anbauten waren fantastisch anzusehen und die zum Teil entkernten Innenräume geben einen Vorgeschmack auf die zukünftige Größe der Gebäude.

Der Anblick einer frei gelegten alten gemauerten Gewölbedecke kann man nur vermuten wieviel Aufwand und Mühe in diesen Restaurierungs- und Baumaßnahmen steckt.

Unter und über der Lichtdecke der Ausstellungsräume bekommt man eine Ahnung was sich die früheren Erbauer bei Ihren Plänen gedacht haben um das Publikum zu faszinieren. Unweigerlich plant man bereits den Besuch des Museums nach der Fertigstellung.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei Herrn Erdmann vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) der unsere Führung geleitet und sehr sachkundig erklärt hat.

Bilder Quelle: © Nicolas A. Klöhn

Bericht / Text: Ingrid Schünemann (Geschäftsstelle VVS)

Was hilft der Mietendeckel?

Über das Für und Wider des Mietendeckels ist bereits Vieles gesagt worden. Ab Februar 2020 geht das Thema vor Gericht. Hierzu eine Prognose: Es nimmt die Klage gegen das Gesetz an. Die Richter ermitteln zunächst, was genau sein Gegenstand und wer davon
betroffen ist. Dafür werden die Parteien, vor allem die Beklagte, eine ganze Reihe von Antworten geben müssen.
Wer wird durch das Gesetz geschützt und warum und wer nicht? Wie viele und welche Wohnungen sind vom Mietendeckel betroffen und welche bleiben unberücksichtigt? Wo liegen diese Wohnungen und welche Mieten werden dort aufgerufen? Welche Einkommensgruppen sollen genau geschützt werden? Wie viele Einwohner mit welchen Einkommen bewerben sich konkret um welche Wohnungen? Diese und weitere Fragen will das Gericht beantwortet wissen, um sich einen Überblick über die Lage auf dem Wohnungsmarkt sowie die Basis und Kriterien des Mietendeckels zu verschaffen.

Lesen Sie den ganzen Brief von Dipl.-Ing. Architekt Ulrich Springer

Veröffentlicht als Leserzuschrift in der Baukammerzeitschrift konstruktiv 4/2019

Die wachsende Not von Gewerbemietern gerät angesichts tiefer Sorgen um bezahlbaren Wohnraum ohnehin in den Hintergrund. Dass Berlin einst in größter Finanznot Teile seiner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften veräußerte, wird unablässig kritisiert.
Der Verkauf der Gemeinnützigen Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft (GSW) im Jahr 2004 gilt als Torheit und Sündenfall. Dass der Wirtschaftssenator und Bürgermeister Harald Wolf mit der Gewerbesiedlungsgesellschaft GSG die öffentlichen Gewerbehöfe drei
Jahre später komplett privatisierte, empört heute niemanden. Der Kaufpreis lag damals bei rund 300 Millionen Euro. Laut jetzigem Eigentümer, der CPI Property Group mit Sitz in Luxemburg, wird der aktuelle Objektwert auf 2,1 Milliarden taxiert, was einem
Anstieg um 700% in gut einem Jahrzehnt entspricht. Eine Perle waren die 45 Gewerbehöfe seinerzeit nicht, mit einer Durchschnittsmiete von 4,50 pro m2 und einem Leerstand von fast einem Drittel der Nutzfläche. Heute ist die knapp 850.000 m2 Fläche voll vermietet und beherbergt fast 1.900 Unternehmen mit 15.000 Mitarbeitern. Die Stadt hat darauf keinen Zugriff mehr
.

Lesen Sie den ganzen Artikel von Dipl.-Ing. Architekt Ulrich Springer.

Erschienen in der Baukammerzeitschrift konstruktiv 4/2019.